Kineea **User


Anmeldungsdatum: 11.01.2005 Beiträge: 41 Wohnort: Langenfeld
|
Verfasst am: 12.04.2005, 10:39 Titel: Sardafit: Wohnung 613b,
Orosei. Sehr schön und günstig! |
|
|
Wohnung 613b, Orosei,
4 Personen (2 Erw.+2 Kinder,
8+10)
9 Tage im März 2005 (Osterferien)
Vorab: Sehr schön und günstig!
Die Lage des Hauses ist optimal. Inmitten von bäuerlichen Kleinbetrieben, Orangen-
und Zitronenhainen, in einer großen Grünfläche. Zu finden eher schwierig, da man irgendwann
von der asphaltierten Nebenstrasse auf einen der vielen Feldwege muss. Sind erst einmal
komplett um das Grundstück rumgehuppelt, bis wir die Einfahrt gefunden
hatten…
(Gottseidank kannten wir das Haus durch Fotos. Der Lageplan war nur bedingt
hilfreich.)
Tolle Oleanderhecken von der Einfahrt bis zum Haus, Riesenpinie,
Riesenfeigenbaum – leider noch zu früh in der Jahreszeit.
Gegenüber zur Einfahrt der
besagten Nebenstrasse befindet sich ein günstiger Supermarkt, der leider nach Ostern ziemlich
leergekauft war – kein Wunder bei den Einkaufsorgien die ganzen Tage vorher!
Am Ende
der Strasse (zumindest am asphaltierten Teil) kommt man zu einer kleinen Kirche und an die
Mündung des Cedrino. Direkten Strandzugang haben wir da keinen gefunden (vielleicht
zugewuchert über den Winter?).
Dazu muss man erst in den Ort Orosei, der aber direkt
hinter einer sehr schmalen Brücke liegt. Die erste Strasse links führt nach einiger Zeit am
gepflegten ‚Orosei Marina Resort’ (Toiletten am Pool!!!) vorbei an einen Parkplatz mit Kneipen
am Strand. Unser Lieblingsstrand befand sich aber bei Osalla… (Beschreibungen folgen unter
anderer Sparte)
Orosei ist ein gewachsenes Städtchen mit einer kleinen gemütlichen
Altstadt und vielen Kirchen. Die Cafés am Hauptplatz und an der Durchgangsstrasse sind gut
besucht – im Gegensatz zu vielen Touristendörfern (reine Geisterstädte um diese Jahreszeit!)
Die Wohnung entspricht den Fotos auf der dazugehörigen Homepage.
Links
neben der Küchenzeile befindet sich inzwischen noch ein weißer großer Einbauschrank unter
der Arbeitsplatte.
Alles in Ordnung, sauber und grundsätzlich komplett eingerichtet. Dabei
ist die Anzahl der Geschirrteile eher mager und zusammengewürfelt, doch auf jeden Fall
ausreichend für vier Personen pro Mahlzeit.
Eine tolle Erfindung ist der Schrank über der
Spüle – ich wusste erst nicht, warum ausgerechnet DA ein Schrank hängen muss, wo doch
genügend Platz an den Wänden wäre: eine Abtropfvorrichtung! Das Geschirr trocknet
unsichtbar!
Der Kühlschrank ist groß mit großem Gefrierfach. Töpfe und Pfannen
ausreichend vorhanden, Küchenutensilien auch, die Messer sind wegen fehlender Zähne
etwas stumpf (hatte selbst eine Riesenmenge Messer und Scheren dabei – leider durch
mehrmaliges Kofferumpacken letztendlich im Handgepäck… Kopfschütteln am
SecuritySchalter)
Der Kamin zieht leider nicht, was zu dieser Jahreszeit echt blöd war –
der kalte nasse Winter steckte in den ersten Tagen noch in den Wänden, wobei es in der
Nordwohnung unter der Riesenpinie noch schlimmer war. Also gab es morgens sowieso
aufgebackene Brötchen und abends anderes aus dem Backofen…
Apropos Kälte: dank
das Beilagenheftchens von Sardafit sind wir mit 2 Schlafsäcken und 3 Fleecedecken
angereist, doch die vier vorhandenen Decken reichten nicht aus. Habe erst einmal nur mit
Fleecepulli und dicken Socken geschlafen, bis wir dann 2 Tage später noch 2 Decken
nachgeliefert bekamen.
Die Betten sind gut, eher hart, nicht durchgelegen.
Bettwäsche und eigenes Kopfkissen hatten wir dabei. Die Kopfkissen vor Ort sind sehr hoch
gestopft.
Wasser ist dank Riesenboilers immer heiß – könnte man vielleicht zwecks
Energieersparnis manuell einstellen??? Dusche hat Einhandmischhebel und 3
Brauseeinstellungen.
Klospülung laut und ergiebig , hatte Nachtverbot
erteilt…
(Die Wände sind wie gewöhnlich sowieso recht dünn, was unangenehm wurde, als
in unserer letzten Nacht unsere Nachbarn eine ausgedehnte FruttiDiMareFeier bis 2.00 Uhr
celebrierten und wir sie dann schon um 6.30 durch Abreisevorbereitungen bestimmt geweckt
haben – tut mir Leid!)
Die Terrasse ist wunderschön, groß (um die Hausecke) und
sonnig, im Sommer vielleicht zu extrem?, der weite Dachüberstand und die Schlagläden halten
die Sonne aber dann wohl aus der Wohnung fern.
Man schaut beim Frühstück über die
Felder und Obsthaine, abends ‚rutscht’ man der Sonne etwas hinterher – um die Ecke,
Richtung Treppe – Sonnenuntergang über den Bergen – SCHÖÖÖN…
(Die Terrasse der
Nordwohnung ist kleiner, geht nur zur Pinie hin. Die Treppe beginnt sofort an der
Ecke)
Unten befindet sich der asphaltierte Grillplatz, der Kamin war noch nicht aufgeräumt,
war sowieso noch zu kalt abends. Die Grünfläche ums Haus ist mehr oder weniger
brachliegender Acker, nicht unbedingt zum Ballspielen etc geeignet. Der Boden trocknete
extrem schnell aus und wurde hart.
Fazit: es war toll, zumindest in dieser Jahreszeit.
Man hat bestimmt viel Spaß, wenn man mit befreundeten Familien das ganze Haus
mieten kann! |
|